Briefe an den Freundeskreis

Freundeskreis - Sr. Bernardis

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Briefe an den Freundeskreis

Sr. Bernardis und der Freundeskreis

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Pfingstbrief 2021

Pfingstbrief 2021

Liebe Freunde von Sr. Bernardis, ................................ Pfingsten, Mai 2021

nun sind wir schon im elften Jahr, dass Sr. Bernardis zu ihrem Heiland gegangen ist. Mir scheint, sie wird immer lebendiger unter uns, wie es viele Freunde in Zeugnissen bezeugen. Mich berührt und erstaunt es mehr und mehr, daß ihre Worte, Gesten, Gebete, ihre Spiritualität und ihr gutes Tun noch präsent und unvergessen bleiben, ja, dass es immer noch ein Leitfaden und wie ein Stab in der Hand den Weg zeigt, um in unserer Zeit, mit dem Blick zum Himmel, auf geschlungenen Wegen, gerade weiter gehen zu können.
Sie liebte die Hl. Schrift, lebte aus ihr und mit ihr.
Ich möchte zu Pfingsten den Heiligen Geist, zusammen mit Euch herabflehen, indem wir angestrichene Schrifttexte aus der Hl. Schrift von Sr.Bernardis betrachten. Wir können uns leichter hinein beten (so hat sie es ausgedrückt) und die Worte dürfen wir in unser Leben übertragen. Sr. Bernardis hat es auf jeden Fall so gesagt und auch so gemacht.
Ich habe rot angestrichene Stellen gefunden, im Brief an die Kolosser 2.2, und 6,
„Dadurch sollen sie getröstet werden, sie sollen in Liebe zusammenhalten um die tiefe und reiche Einsicht zu erlangen und das göttliche Geheimnis zu erkennen, das Christus ist. In Ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. Ihr habt Christus Jesus als Herrn angenommen. Darum lebt auch in Ihm! Bleibt in Ihm verwurzelt und auf Ihn gegründet, und haltet am Glauben fest, in dem ihr unterrichtet wurdet. Hört nicht auf zu danken!“
Ich werde die von Sr. Bernardis unterstrichenen Schriftstellen aus dem Kolosser Brief angeben, Ihr könnt sie nachlesen und betrachten.
Kol. 1. 6, 7.b, 11, 12-20, 24-26,
Kol. 2. 2-3, 5b.-7, 8-10, 12-15, 18,
Kol. 3.12-17,
Kol. 4.1-3, 5, „seid weise", 12b,
Schauen wir auf die Gnade und Gaben Gottes und hören wir was Jesus uns im Kol. 3.12- 17 sagt:
„Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen.
Darum bekleidet euch mit 1. aufrichtigen Erbarmen, mit 2. Güte, 3. Demut, 4 .Milde, 5. Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und
6. vergebt einander. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber 7. liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. In eurem Herzen herrsche der 8. Friede Christi, dazu seid ihr berufen. Seid dankbar! 9. Dass Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch…..“
Die Nummern hat Sr. Bernardis eingefügt. Darin zeigt sich ihr intensives Umgehen mit dem Wort Gottes. Ihre Betrachtungen behielt sie nicht für sich, sondern sie teilte sie uns mit.
Was ich bei Sr. Bernardis auch lernen konnte, dass sie sich von Alltagssituationen inspirieren ließ. Im Jahr 2008, als ich in der Ukraine war, haben wir uns nach einer Hl. Messe im Pfarrsaal einer Dorfkirche, zu einem Fest versammelt. Eine ältere, vom Leben gezeichnete Frau, erzählte Sr. Bernardis ihre Lebensgeschichte: „ich könnte ein Buch schreiben,“ sagte sie. Sr. Bernardis nahm den Gedanken sofort auf und gab uns allen einen guten Zuspruch: „ Wir können Jesus alles anvertrauen, alles, was im Buch unseres Lebens verzeichnet ist. Wenn ihr zur Hl. Messe und zur Kommunion geht, könnt ihr eure Lebensbücher mitnehmen und sie Jesus bringen. Jesus kann heilen und befreien, bis in unsere Generationen hinein. Er kann es wirklich von Anbeginn an. Legen wir das LEBENSBUCH JESU (die Heilige Schrift) daneben, denn dieses Buch gehört dazu, um für unser Leben Kraft und Hilfe zu bekommen.“

Ein anderer Anknüpfungspunkt an die Zeit im Herz Jesu Stift in Karlsruhe, ist das Aufleben der „ Scivias Gruppe - Wisse die Wege," des Hl. Hildegard Seminares. Sr.Bernardis hatte vor 25 Jahren den Impuls dazu bekommen und hat Dr. Wolfgang Schneider für diese Aufgabe angefragt, um das Seminar mit uns, im Herz Jesu Stift zu halten. Es läuft ununterbrochen bis heute weiter. Unabhängig voneinander kamen jetzt mehrere Anregungen „Scivias“ weiter zu vertiefen.

P. Martin, aus der Ukraine hat die Hl. Hildegard neu entdeckt, der ebenfalls ein Seminarteilnehmer war. Er sagt folgendes: „Es liegt irgendwie in der Luft, in dieser Zeit der Bedrängnis sich mit „Scivias - Wisse die Wege“ neu zu beschäftigen.
Die Hl. Hildegard hörte in ihrer ersten Vision: „Und wieder hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sprechen. Rede also von diesen wunderbaren Dingen, schreibe sie, wohlbelehrt, nieder und sprich davon. Wer immer Erkenntnis im Hl. Geist und die Flügel des Glaubens besitzt, übergehe daher meine Mahnung nicht, sondern sein Herz verkoste sie und nehme sie liebend, gerne entgegen.“

P. Martin erkannte: „das wichtigste ist, dass Papst Benedikt XVl Hildegard 2012 zur Kirchenlehrerin erhoben hat und Papst Franziskus vor kurzem ihren Liturgischen Gedenktag, den 17. Sep. für die Weltkirche eingeführt hat. Wir alle erleben und erleiden eine Zeit großer geistiger Auseinandersetzungen in der Welt und noch mehr in der Kirche. Papst Franziskus hat empfohlen: „ besinnt euch auf euer reiches, geistliches Erbe.“ Diesen Auftrag können wir mit „ Scivias - Wisse die Wege" erfüllen.

Dr. Wolfgang Schneider gibt Zeugnis: „In einer tiefen Lebenskrise wurde ich zu Sr. Bernardis geführt. Es geschah eine grundlegende Änderung in meinem Leben. Im Bann ihrer Sendung, die besagt: „Es kann uns nicht gleichgültig sein, wo die Menschen ihr Glück suchen, oder, „dort stehen bleiben, wo andere vorbeigehen“ und „die Liebe drängt uns zur Verkündigung der Wahrheit, Gott ist die Liebe.“
Sr. Bernardis empfahl mir das Studium der Visionen der heiligen Hildegard aufzunehmen. Wir gründeten eine monatliche SCIVIAS-Gruppe, zur Vertiefung unseres Glaubenswissens und zur geistig - seelischen Befähigung, um für die zu erwartenden Zeitumbrüche vorbereitet zu sein und zu lernen, sie im Frieden zu ertragen.“
Ich möchte noch hinzufügen, dass mehrere prophetische oder weitsichtige Aussagen die Sr. Bernardis gemacht hat, eingetroffen sind. Sie hatte das Gespür für das Heilige und Wahre und dazu die Gabe der Unterscheidung. So erkannte sie, noch bevor die Kirche Hildegard heilig gesprochen hatte, dass sie uns etwas für die Zukunft zu sagen hat. Sr.Bernardis wohnte selber dem Seminar bei.

-Kontakt und Anmeldung, Scivias Gruppe HvB
Dr. Wolfgang Schneider
Handy: WhatsApp Gruppe: 01749005036
Email: wschneider_44@web.de
Gruppe beitreten unter dem Link: https://chat.whatsapp.com

Um den Freundeskreis von Sr.Bernardis weiter aufblühen zu lassen, ist es wichtig weitere Mitglieder zu finden. Ich bitte Euch mir dabei zu helfen, indem Ihr die Webseite "www.freundeskreis-sr-bernardis.de" verbreitet.
Wenn Ihr Leute kennt, die Sr. Bernardis kannten, oder die sie kennen lernen möchten vermittelt mir die Kontaktdaten, oder gebt meine weiter. Ich lade ein, Zeugnis zu geben über die Erfahrungen und Erlebnisse mit Sr.Bernardis. Ihr Lebensbild wird durch die Zeugnisse vollkommener und ihr Lebensmosaik setzt sich in schönen und leuchtenden Mosaiksteinen zusammen. Danke, für die kostbaren Berichte, die schon eingegangen sind. Immer wieder darf ich etwas veröffentlichen. Die Berichte, die nicht veröffentlicht werden sollen, behandle ich diskret und bewahre sie auf. Alle diese wertvollen Zeugnisse werden ein kostbarer Schatz im Freundeskreis bleiben.

-Kontakt und Beitritt:
Freundeskreis Sr Bernardis
Rosemarie Schröter
Tel. 0721 5164544
Email: info.srbernardis@web.de
Webseite: www.freundeskreis-sr-bernardis.de

Ein Wort zum Abschluss, aus dem Pfingstbrief 2020 ( auf dieser Webseite weiter unten zu finden )
Sr. Bernardis:
„Was brauche ich, um die Gnade Gottes (die Gnadengaben) zu erspüren?
Die Sakramente ... Glaubenseifer... Wach werden im Gebet... Die Wachsamkeit ...
Dann finden sich die Gnadengaben und unser Herz und wollen bei einander bleiben!“

Von Herzen wünschen mein Mann Wolfgang und ich, Euch ein gesegnetes, frohes, vom Heiligen Geist erfülltes Pfingsten.
Eure Rosemarie


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(Artikel veröffentlich im Heft "leben" Nr 196 1/2021)

MIT DEM KOPF IM HIMMEL UND MIT DEN FÜSSEN AUF ERDEN

Diesen Grundsatz hat uns Sr. Bernardis vorbildhaft vor Augen gestellt. Folgen wir ihr im

„ROSENKRANZ DER ERLÖSERLIEBE“ (SR.BERNARDIS-ROSENKRANZ)
Ein Weg der uns hilft unsern Alltag aus dem Geist Gottes zu leben.

Ehre sei Gott in der Höhe,
und Friede auf Erden den
Menschen seiner Gnade. Wir loben dich, wir preisen dich,
wir beten dich an, wir rühmen dich und danken dir, denn
groß ist deine Herrlichkeit: Herr und Gott, König des Himmels,
Gott und Vater, Herrscher über das All, Herr, eingeborener Sohn,
Jesus Christus. Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters,
du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser; du
nimmst hinweg die Sünde der Welt: nimm an unser Gebet;
du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme dich unser.
Denn du allein bist der Heilige, du allein der Herr, du allein der
Höchste, Jesus Christus, mit dem Heiligen Geist,
zur Ehre Gottes des Vaters. Amen

Das„ Ehre sei Gott " eröffnet diese Form des Rosenkranzes.
Das ist ein Gebet, das uns in den Himmel hebt und uns für unserem Weg auf Erden Kraft und Segen bringt. Gott allein die Ehre geben, zur Verherrlichung Gottes, unsere Augen erheben und mit den himmlischen Mächten die Worte wiederholen:
„DU allein bist der Heilige, Du allein der Herr, Du allein der Höchste…..“:
Mit dem Hl. Geist erheben wir uns so zur geistigen Ebene, wo die Weisheit Gottes wohnt (ebenso in den Worten zum Abschluss jeden „Gesätzes", „Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm…“).
Wir feiern die Gegenwart Jesu Christi im Allerheiligsten Altarsakrament und erheben unsere Herzen zum Himmel.
- Aus einem Zeugnis über Sr.Bernardis: „Sie hatte ein Ohr immer nach oben gerichtet und das andere dem Menschen zugewendet.“ Alles Tun und Denken begann im Gebet und Anbetung, mit dem Blick in den Himmel. Der Platz dafür war für sie und die Gründerin ihres Ordens am Fuß des Kreuzes: Von dort aus, im Schauen in die offene Wunde des Herzens Jesu und alles in sie hineinlegend, konnte Sr. Bernardis zu uns sagen: „Unsere Wunden können zu Wundern werden. Legt eure Wunden in die Wunden Jesu.“ Gott kann unsere Wunden in Wunder verwandeln, denn es heißt beim Propheten Jesaja:
„Durch Seine Wunden sind wir geheilt.“
( Jes. 53,5).

„ICH WÜNSCHE SO SEHR, DASS DIE MENSCHEN ERFAHREN WIE SEHR GOTT SIE LIEBT.“

Das ist das zweite Gebet dieser Form des Rosenkranzes. In diesem Wort hat Sr. Bernardis ihre Berufung gefunden; sie hat es zum Leitwort ihres Lebens gemacht. Es stammt von der Gründerin ihres Ordens, der Sel. Mutter Alfons Marie Eppinger und gilt für jede Zeit, jeden Ort und jede Situation. In diesem Wunsch und in dieser Bitte können wir Sr. Bernardis folgen, damit die Menschen die Erfahrung der Liebe Gottes machen können.
Ich selbst habe in diesem Wort die Anziehungskraft entdecken dürfen, die Sr. Bernardis ausgestrahlt hat. Sie wollte nur das Eine: die Menschen zu Jesus bringen, damit sie eine persönliche Beziehung zu Ihm bekommen und damit sie das größte Glück finden, das ein Mensch auf Erden von Gott erhalten kann. Sie wollte ihren „Himmel“ mit den Menschen teilen. Nie wollte sie etwas für sich alleine.
-Aus einem Zeugnis über Sr.Bernardis:
„Ich litt unter einem schweren Kindheitstrauma und wurde psychisch krank. Sr. Bernardis nahm mich vor den Tabernakel, sie hat für mich gebetet. Sie erkannte mein Leiden und fragte mich nach meinen schweren Kriegsjahren. Ich konnte ihr von meinen traumatischen Kinderheimerfahrungen erzählen und wurde vollkommen von meinen Ängsten befreit.“
Sr. Bernardis hat die Menschen vor den Tabernakel geführt. Dort war ihr „Himmel“. Oft haben wir gesungen: „ Im Anschauen Seines Bildes werden wir verwandelt.“ Und viele gnadenhafte Lösungen und Heilungen sind vor dem Tabernakel geschehen.

GLAUBE
Weiter beten wir in diesem Rosenkranz 10 mal ( bzw.5 mal):
„Jesus, ich glaube an dich. Ave-, ave-, ave, Maria.“
Wir können die Stimme von Sr.Bernardis fast hören, die uns in diesem Gebet ermutigt zu glauben: Ja, „Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit" ( Hebr 13,8).
Ich durfte mehr und mehr verstehen, was uns Sr. Bernardis vermitteln wollte, wenn sie vom Glauben sprach. Sr. Bernardis führt uns mit dem „Rosenkranz der Erlöserliebe“ wunderbar in diese geistige Ebene hinein: in den Glauben, das Vertrauen, in die Liebe zu Jesus und Maria, in die Anbetung und das führbittende Gebet,
● um alle Menschen die uns am Herzen liegen, in den Himmel zu heben;
● um die Fähigkeit zu erlangen, auf Erden das Richtige zu tun;
● um im Glauben an Gott in einer persönlichen Beziehungen zu Jesus
und in die Liebe zur Muttergottes hineinzuwachsen;
● um das Leben geistlich zu gestalten und Heilung zu erlangen.

Auch wir können mit dem Kopf im Himmel und mit den Füßen auf der Erde sein.

„Ich sage euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn wäre, dann würdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.“ (Mt 17,20):
Sr. Bernardis hat in ihrer Bibel an dieser Stelle, das Wort GLAUBE unterstrichen.
-Aus einem Zeugnis über Sr.Bernardis:
„Ihre mütterliche Liebe und Einfühlsamkeit ging mir zu Herzen. Sie gab Geborgenheit und Selbstvertrauen, mit einem unverbrüchlichen Gottvertrauen und Glauben, die mir halfen den Dreifaltigen GOTT, die Engel und Heiligen ganz nahe zu erleben und deren Hilfe zu erfahren.“

VERTRAUEN
Weiter beten wir in diesem Rosenkranzes 10 mal(bzw.5 mal)
„ Jesus, ich vertraue auf dich, Ave-,ave-,ave Maria.“
Sr. Bernardis: „Wichtig ist das Zeichen des Rosenkranzes, eine Kette der guten Gebundenheiten. Andere Ketten und Fesseln, die uns binden, machen krank.“
-„Lobpreis und Vertrauen, damit können wir Menschen aus den Schlingen des Bösen herausholen.“
-„Nehmen wir alles in Ruhe an, indem wir immer im Gottvertrauen gehen. Er wird unser Unvermögen, das wir haben, nachsehen und alles vollbringen, was Er will und wir nicht haben.“
- Aus einem Zeugnis über Sr. Bernardis:
„ Ich litt jahrelang unter Entzündungen und magerte ab, ich war sehr schwach. 1996 kam ich zu Sr. Bernardis. Sie nahm mich vor den Tabernakel, wo wir mit meiner ,Meneingruppe‘ (Eucharistisches Gebetsnetz ) beteten. Nach dem Gebet kamen Appetit und meine Kräfte zurück. Das war unvorstellbar nach meinen bisherigen Zustand. Dann folgten DANKBARKEIT, GLAUBE UND VERTRAUEN.“
Das Vertrauen war tief im Herzen von Sr. Bernardis grundgelegt. Ein Zentrum des Vertrauens ist in Krakau das Heiligtum der heiligen Sr. Faustyna. Diese Ordensfrau hat das Gebet des Barmherzigkeitsrosenkrazes von Jesus empfangen. Unter dem Bild der Barmherzigkeit stehen die Worte „Jesus ich vertraue auf dich“. Dieses Bild hat Sr. Bernardis zu tausenden in der Ukraine verteilt. Sie gab es allen, die kamen, und besonders den Kindern. Den Müttern, die verzweifelt waren und deren Kinder nur schrien und weinten und an Krankheiten litten, sagte sie: „Legt dieses Bild unter das Kopfkissen und betet viel: Jesus ich vertraue auf dich!“ Im Vertrauen auf Jesus gab es viele Heilungen.

LIEBE
Weiter beten wir in diesem Rosenkranz 10 mal: ( bzw.5 mal):
„ Jesus , ich liebe dich, Ave-,ave-,ave Maria“
Sr. Bernardis sagte: „Gott und die Menschen lieben! Noch mehr lieben, als es notwendig ist.“ Sie riet uns sogar im Blick auf schwierige Beziehungen: „ Wenn man weiß, was auf einen zukommt, schon im Voraus zu verzeihen!“ Das hat viele Situationen frei gemacht und oft den Frieden wieder hergestellt. Sie fügte hinzu: „Wichtig ist auch die offene Hand und der offene Verstand, weil das Herz Gründe hat, die der Verstand nicht kennt. Das bedeutet, offen sein für die ungeliebte Liebe. Die Liebe dürfen wir vom Allerheiligsten Altarsakrament holen, um weiter gehen zu können.“
„ Die Liebe drängt mich!“ (vgl. 2.Kor 5,14) sagte sie, als sie über ihren Sendungsauftrag sprach. Wir können viel tun. Jeder hat eine Gnadengabe. Wenn sie bejaht wird, sieht Jesus, dass es gut ist. Gutsein ist wichtig! Jeder soll erkennen, dass er wichtig und gut ist! Entfache die Gnade Gottes wieder neu.“ ( 2. Tim. 1,6)
Die Hl. Hildegard von Bingen empfing die herrliche Zusage:„ Wir sind alle mit einem Kuss der Liebe in die Welt entlassen worden.“
-„ Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
(1 Joh 4.16 b) Das Bleiben bei Jesus war für Sr.Bernardis ein zentrales Verhalten; es hat sich vor 25 Jahren in der Gründung des Eucharistischen Gebetsnetzes ausgedrückt. Davon wurde ja im letzten „ leben"- Heft geschrieben.
-Aus einem Zeugnis über Sr.Bernardis:
„Jesus kam ins Fleisch. DAS IST DIE ERLÖSERLIEBE, für die sie als Schwester des Göttlichen Erlösers eingetreten ist. Sie sagte ja zum Kreuz, blieb aber nicht beim Kreuz stehen, sondern ging in die Auferstehung hinein, in die Eucharistie, zum Allerheiligsten Altarsakrament, sprich, in die Hl. Messe.“ Dazu passt das Wort auf dem Kreuz, das alle „Schwestern vom göttlichen Erlöser" tragen: „DE FONTIBUS SALVATORIS.“- „Schöpft voll Freude aus den Quellen des Heils“ (Jes 12,3

ANBETUNG
Weiter beten wir im Rosenkranz 10 mal (bzw.5 mal)
„Jesus ich bete dich an. Ave-, ave-,ave Maria"
Sr. Bernardis bekannte: „Um auf die Nöte der Zeit eingehen zu können, ist die Anbetung wichtig, der Blick in die eucharistische Liebe. Das gibt uns Kraft, eine einmalige Liebeskraft, die uns unser Herr hinterlassen hat. Wir sind nie Alleingelassene. Wenn wir uns der Sonne Jesu zuwenden, bekommen wir Seine Strahlen ab.“
-Zeugnisse über Sr.Bernardis:
„Ich habe über die Ordensgründerin gelesen und festgestellt, dass sie genauso gelebt und gehandelt hat wie Sr. Bernardis, aus der Eucharistie, der Anbetung und sie hat sich den Armen zugewendet und dabei die Würde der Menschen hervorgehoben.“
-„Den Kinderlobpreis im Herz Jesu Stift haben wir nie ausgelassen; das war mir das Liebste. Durch den Lobpreis und die Anbetung habe ich die Frucht und Heilung an meinem Kind sehen können.“
-„ Mein sehr unruhiges Kind wurde immer viel ruhiger, das reichte gerade bis zum nächsten Kinderlobpreis aus.“
Sr. Bernardis riet uns: „Schaut in die Auferstehungssonne.“ „Bleibt nicht im Anschauen der negativen Situationen stehen, sondern ändert euren Sinn und betet Gott an.“
Oft sprach sie uns auch vom leeren Grab. Jesus ist nicht mehr darin. Starrt nicht in das dunkle Grab,( das sind unsere Dunkelheiten und Finsternisse) sondern blickt auf, der Herr ist auferstanden und lebt! Ihr Rat: „ Betet alles vor dem Tabernakel durch. Ihn lieben, Ihm, dem lieben Gott, alles überlassen in der Anbetung. Damit ziehen wir die Waffenrüstung Gottes an.“ ( Eph. 6,11-18 )

FÜR- UND SEGENSBITTE
Weiter beten wir im Rosenkranz 10 mal (bzw.5 mal)
„ Jesus, lege deine heiligen, heilenden und befreienden Hände auf mich (auf uns)
und segne uns alle. Ave-,ave-, ave Maria.“
Sr. Bernardis lädt uns ein: „Eröffne dem Herrn dein ganzes Elend und alle deine Versuchungen und Jesus wird das Eine berühren und das Andere stärken. So werden wir eine neue und gute Schöpfung.“
-„ Seien wir stets eng verbunden mit dem Opfer unseres Herrn, im Gebet und im Fatimageheimnis ,Opfer und Buße!‘ Das ist nicht zum Nachteil für uns, sondern zum Vorteil, wenn wir alles mit dem Himmel besprechen und nicht jammern.“
-Zeugnis über Sr.Bernardis:
Sie betete: „Vater, gib mir so viel Gnade, dass ich Dir in Gnade dienen kann und dass mein Dienen zu gnadenhaften Lösungen führt.“
„Zu mir sagte sie: Verteidige dich nicht, deine Antwort soll segnen sein!“
„Ihr Charisma war es, wenn es noch so betrüblich war, zu sagen:
"WIR LIEBEN WEITER-WIR BETEN WEITER-DAMIT SEINE LIEBE IN UNS BRENNT!“

AVE
Im Gebet des „Ave“ betrachten wir das Leben Mariens, stellen uns unter ihren Schutzmantel und verbinden uns mit dem „Ave“ von Fatima und Lourdes. Mit dem Gnadenort Lourdes steht in Verbindung, dass Sr. Bernardis den Ordensnamen „ Bernadis" gewählt hat: Die hl. Bernadette Soubirous(1844-1879), stand ihr sehr nahe. Auch ich selbst lernte von ihrer Marienverehrung und Liebe, als damals noch evangelische Christin, die Liebe zur Muttergottes und den katholischen Glauben kennen und bin daraufhin konvertiert.
Ein Betrachtungsheft über den „Rosenkranz der Erlöserliebe“ ist gerade in Druck. Auf einfache Weise werden wir in einen Gesamtblick auf unser Glaubensleben eingeführt. Darin befindet sich über das Gebet des „Ave“ eine tiefe Betrachtung. Das Heftchen kann zur gegebener Zeit bestellt werden.
Sr. Bernardis: „ Die Gabe der schönen Liebe ist der Muttergottes zugeschrieben, sie ist strahlend und leuchtend. Das ist eine Liebesgabe, die bleibt.“
Am Ende steht die Anrufung des Heiligsten Herzens Jesus
„ Herz Jesu, Quell der heil'gen Liebe……….“ Wird 3 mal gebetet.
Sr. Bernardis pflegte manche Gebete dreimal zu beten: für den Vater, für den Sohn und für den Heiligen Geist, also zur größeren Ehre des dreifaltigen Gottes.
Sie sagte: „Die Gnade Gottes wohnt uns inne. Ich brauche einen Glaubenseifer, um sie zu spüren, sie wohnt in uns durch das Gebet, es soll zur lodernden Flamme werden, in uns brennen, damit ich und andere Heilung und Befreiung erfahren.“ -Sie betete: „Ja, Jesus, ich bleibe bei Dir und bleibe Du bei allen mit denen wir sind.“
Sr. Bernardis notierte auch: „Im Danken, da liegt Segen. Dankbarkeit ist die Sprache des Herzens. Ein dankbarer Mensch hat den Wert des Lebens verstanden. Sie [Dankbarkeit] ist die Wegbegleiterin in der Lebensfreude und ist wie ein guter Lebensberater und lenkt den Blick auf das Gute.“
-Zeugnis über Sr.Bernardis:
„Was uns Sr.Bernardis zu sagen hat, ist zeitlos. Sie ist für unsere Zeit eine Wegweiserin, ein leuchtender Stern.“- „ Für jeden der den Geist von Sr. Bernardis erlebte, ist es ein Gewinn.“
Ich bin überzeugt, dass Sr. Bernardis, wie sie es auf Erden immer wieder sagte oder in einem Brief schrieb, uns vom Himmel aus nahe ist:
„ Von Herz zu Herz verbunden, mein Herz ist an deinem Herzen.“
In dieser herzlichen Verbundenheit mit dem Himmel zu uns auf Erden, grüße ich alle herzlich und wünsche gesegnete Ostern und freue mich über Kontakte, neue Mitglieder und Zeugnisse
Eure Rosemarie

Ich lade Sie herzlich ein, in den Freundeskreis von Sr.Bernardis einzutreten. Wir sammeln Erinnerungen, Erfahrungen und Zeugnisse um Mosaiksteine zusammenzutragen, damit das Bild von Sr. Bernardis immer deutlicher vor Augen treten kann. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Freundeskreises von Sr.Bernardis. Sie finden dort den „Rosenkranz der Erlöserliebe“ auch auf Audio-Dateien zum Anhören. So kann er leicht mitgebetet und angeeignet werden.
-Zeugnis über den Rosenkranz:
„ Ich bete ihn täglich, er betet sich leicht, ich kann besser schlafen. Ohne ihn geht es nicht mehr.“ Viele sagten, dass ihnen das 5. „Gesätz“ so am Herzen liegt: „ Jesus, lege deine heiligen , heilenden und befreienden Hände auf mich ( auf uns ) und segne uns alle.“
Ja, ist doch am Segen Gottes alles gelegen!
Alle hier genannten Zeugnisse stammen von Mitgliedern des Freundeskreises. Ich danke für die Erlaubnis der Veröffentlichung.
Die Worte der Gebetsform wurden von Sr.Bernardis selbst geprägt und haben ihr segensreiches Wirken begleitet.
Die meisten zitierten Aussagen stammen aus meinen persönlichen Aufzeichnungen; einige Worte von ihr sind ihren Vorträgen und Notizen entnommen.

Freundeskreis Sr.Bernardis
Rosemarie Schröter
Tel.0721 5164544
Info.srbernardis@web.de
www.freundeskreis-sr-bernardis.de

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Osterbrief 2021

Bild Osterbrief

„Nehmen wir alles in Ruhe an, indem wir immer im Gottvertrauen gehen.
Er wird unser Unvermögen, dass wir haben, nachsehen und alles vollbringen, was er will und wir nicht haben.“

Liebe Freunde von Sr. Bernardis,

Dieser Osterbrief erreicht Euch in einer sehr außergewöhnlichen Zeit. Meine Gedanken sind oft bei Euch, wie es Euch wohl ergeht. Im täglichen Gebet des „Rosenkranzes der Erlöserliebe“ (Sr. Bernadis- Rosenkranz) schließe ich mit vielen, die den Rosenkranz beten, Eure Anliegen mit ein. Jetzt sind wir noch in der Fastenzeit, wir schauen in die Wunden Jesu. Sr.Bernardis sagte: „ unsere Wunden können zu Wunder werden.“ Wunden gibt es viele, alte und neue. „Legt Eure Wunden in die Wunden Jesu.“ So sagte es uns Sr.Bernardis immer wieder. Dann legen wir noch unser Vertrauen dazu und es geschehen oft Heilungen und Zeichen, denn in Jes. 53.5 heißt es:

„ DURCH SEINE WUNDEN SIND WIR GEHEILT“

Das Kreuz ist nicht das Ende, es ist der Anfang. Aus Kreuz und Leiden blühen Osterfreuden, so sagte uns Sr.Bernardis. Sie schaute vom Fuß des Kreuzes aus in die offene Herzwunde Jesu, in die Auferstehungssonne und sagte zu uns: „wenn wir uns der Sonne Jesu zuwenden, bekommen wir auch Seine Strahlen ab. “Ihre nie müde werdendes Hinführen zur Eucharistie und zur Anbetung können uns jetzt helfen die schwierigen Zeiten im Glauben und Vertrauen durchzustehen, wenn auch wir aus dieser Heilsquelle schöpfen.
Im „Rosenkranz der Erlöserliebe“ verbinden wir unser Gebet mit den Gebeten, die Sr. Bernardis selber gebetet hat und wir können unsere Herzensanliegen Gott anvertrauen.Jemand sagte zu mir: „wenn ich den Rosenkranz bete, habe ich das Empfinden, dass Sr.Bernardis mir nahe ist.“
Jemand anderes schrieb mir:
„ er betet sich so leicht, ich bete ihn täglich , ohne ihn geht es nicht mehr, ich kann dann gut schlafen.“ Sogar ein Pater machte die Erfahrung: „Ich habe durch den Rosenkranz tiefer in den Glauben hineingefunden.“
Sich der Sonne zuwenden, das erlebe ich wenn ich den Rosenkranz bete. Das brauchen wir besonders zu Korona Zeiten. Unser gemeinsames Gebet kann viele Sonnenstrahlen in die Welt, in unsere und in andre Herzen senden. Sr.Bernardis sagte: „das Gebet vieler bewirkt viel!“

Jesus ich glaube…! Jesus, ich vertraue …! Jesus, ich liebe…! Jesus, ich bete Dich an…!

Jesus, lege Deine heiligen, heilenden und befreienden Hände auf mich (uns) und segne uns alle! „Das fünfte Gesätzchen bete ich besonders gern“, meinte eine begeisterte Mitbeterin. Ja, ist doch am Segen Gottes alles gelegen.
Mögen diese Impulse helfen, wenn eine Not, Sorge, Krankheit, Ängste oder Anderes unsere Herzen schwer macht, dass uns der Rosenkranz wieder aufrichtet, Mut und Hoffnung schenkt. Dann kommt das immer wiederkehrende, schöne AVE -AVE - AVE – MARIA.
Heute am Hochfest „Verkündigung des Herrn" schreibe ich Euch diesen Brief und mir fallen die Worte von Sr.Bernardis ein: „ Die Gabe der „ Schönen Liebe“ ist der Muttergottes zugeschrieben, sie ist strahlend und leuchtend, eine Liebesgabe die bleibt.“ - AVE MARIA.
Im Rosenkranz beten wir das Gebet: „Herz Jesu Quell der Heiligen Liebe……
Oft haben wir das schöne Lied im Herz Jesu Stift gesungen. Möge diese flammende Liebe zu Ostern in uns neu entzündet werden.
Zum Rosenkranz meinte Sr.Bernardis, daß es ein wichtiges Zeichen ist; er ist eine Kette der guten Gebundenheiten : Andere Ketten und Fesseln die uns binden machen uns krank. Der Lobpreis und das Vertrauen führen uns wieder heraus. Schauen wir also in die Auferstehungssonne. Bleiben wir nicht bei den negativen Gedanken stehen, sagte Sr. Bernardis.
Gerne erinnere ich daran, weil sie oft vom offenen Grab sprach: „Jesus ist nicht mehr im Grab, es ist leer! Starrt nicht in das dunkle Grab. (damit sind unsere Dunkelheiten und Probleme gemeint.)
„Blickt hinauf in das Licht, Jesus ist auferstanden, Er lebt!“

DER HERR IST AUFERSTANDEN, ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN

Mit dankbarem Herzen schaue ich auf den Freundeskreis von Sr.Bernardis. Sehr viele Mitglieder haben sich dem Rosenkranz der Erlöserliebe angeschlossen, sodass wir eine große Gebetsgemeinschaft bilden. Wer die Möglichkeit hat auf die neue Webseite des Freundeskreises zu schauen, der findet dort viele Informationen und den Rosenkranz auf Audio Dateien. Man kann sie anhören und mitbeten.
Ich bitte Euch Freunde in den Freundeskreis einzuladen, damit unser Kreis weiter wächst und wir viele Mosaiksteine über das Leben von Sr.Bernardis in Zeugnissen zusammentragen, damit ihr Lebenszeugnis erhalten bleibt und weitergetragen werden kann. Bitte bei mir melden.
Ich bin überzeugt, daß Sr. Bernardis uns nahe ist und uns ihren oft geschriebenen Gruß schenkt:
„Ich bin mit Euch von Herz zu Herz verbunden, mein Herz ist an Euren Herzen.“
In dieser herzlichen Verbundenheit grüße ich Euch herzlich und wünsche Euch und Euren Familien gesegnete Ostern.
Eure Rosemarie

Kontakt: Freundeskreis Sr Bernadis :
Rosemarie Schröter- Tel. 0721 5164544 – Email : info.srbernardis@web.de - Webseite: www.freundeskreis-sr-bernardis.de

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Brief zum 10. Todestag von Sr. Bernardis 28.11.2020

Sr. Bernardis und der Freundeskreis

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Septemberbrief

Liebe Freunde von Sr. Bernardis:
„Vertrauen, Vertrauen, noch mehr Gottvertrauen“

Der heilige P. Pio ist unser Patron. An seinem Festtag, dem 23.09 2018 fand die Gründung des Freundeskreises statt.
Am Vorabend seiner Heiligsprechung war ein Gebetsabend im Herz Jesu Stift. Anschließend feierte P. Martin noch eine Heilige Messe in der Vorbereitung auf die Heiligsprechung (16.06 2002). Sr. Bernardis nahm in ihrem Inneren wahr, was P. Pio uns sagen wollte.

„Ich sage euch etwas, was ihr schon wisst, Vertrauen, Vertrauen, noch mehr Gottvertrauen.“

In der Anbetung vor der ausgesetzten Monstranz beteten wir: „Jesus, Du nimmst uns an wie wir sind und Du umarmst uns alle! Jesus, Du schaust mich an. Jesus, ich schaue Dich an!“
Sr. Bernardis sagte eindringlich zu uns: „Legt alle Lasten bei Jesus ab, stellt wirklich alle Lastkörbe vor Ihn hin und dann vertraut, vertraut, vertraut auf Jesus.“ ~ (Mat. 11.28)


Zeugnisse über Sr. Bernardis:

- Warum ich ins Herz Jesu Stift gegangen bin, war der Tabernakel, weil Sr. Bernardis immer mit uns zu Jesus vor den Tabernakel gegangen ist.
- Sr. Bernardis sagte zu mir: „Wir werden die Tabernakeltür für alle öffnen, die es wollen.“
- In einem Brief schrieb mir Sr. Bernardis: „Du siehst, das Unmögliche wird möglich, und so vertraue ich weiter! Ich trage alle Anliegen und Sorgen vor Jesus im Tabernakel. Dort ist unser gemeinsamer Ort, den wir über alles lieben, da wird alles gehört und erhört!“
- Sr.Bernardis sagte vor meiner Stimmband-Operation zu mir: „Fürchte dich nicht, es wird alles gut sein!“ Dadurch bekam ich Kraft, Glaube und Vertrauen und jetzt kann ich wieder sprechen!
- Sr. Bernardis hatte Mitgefühl, hat mitgelebt, sie hat für mich gebetet und ist nicht von mir gegangen, ohne mir ein Kreuzzeichen auf die Stirn zu machen.
- Sr. Bernardis hat meine Priesterberufung bestätigt, obwohl das zu diesem Zeitpunkt niemand wissen konnte.
- Sie stand mit den Füssen auf der Erde, war mit dem Kopf im Himmel. Dabei hatte sie ein frohes Herz.


Erfreuliche Nachrichten, im Freundeskreis:

- Wir sind schon auf 350 Freunde angewachsen. Herzlichen Dank für alle, die Zeugnis gegeben haben und alle, die sich schon im „Rosenkranz der Erlöserliebe, “ (Sr. Bernardis - Rosenkranz) im Mittragen aller Anliegen und im Gebet vereinen. Man kann den Freundeskreis als große Gebetsgemeinschaft verstehen. Dankbar bin ich über weitere Rückmeldungen.
- Die Betrachtung des Rosenkranzes, von P. Johannes Nebel, ist ein Heftchen geworden in dem er den tiefgehenden inneren Gehalt und die Tiefe dieses Gebetes erschlossen hat. Wir hoffen es bald verlegen und verbreiten zu können. Bitte, betet dafür.

Sr. Bernardis: „Freude ist etwas, das jeder Mensch braucht. Sie ist ein bunter Schmetterling, dem wir alle nachjagen. Freude ist eine Ur-Sehnsucht. Was wohltuend ist, solchen Menschen zu begegnen, die solche Freude ausstreuen.“

Am 29.09.2020 dürfen wir mit Freude den 79. Geburtstag von Sr. Bernardis feiern, sie im Himmel, mit uns hier auf Erden.

In herzlicher Gebetsverbundenheit und mit Dank,
wünsche ich Euch Gottes Segen,
Eure Rosemarie


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Pfingsten 2020

Liebe Freunde von Sr. Bernardis,

Zu Pfingsten hat uns Sr. Bernardis immer angeregt, in geistiger Weise, mit den Aposteln, den Heiligen, mit allen die wir dabei haben wollen und mit der Mutter Gottes in das Obergemach hinauf zu gehen. Dort waren sie EINMÜTIG im Gebet versammelt und erflehten die Herabkunft des Heiligen Geistes, mit ihnen dürfen wir das immer wieder tun und rufen: ~ (Ap.1.12-14)

KOMM HERAB DU HEILIGER GEIST, der die finstre Nacht zerreist, strahle Licht in diese Welt. Komm der alle Armen liebt, komm der gute Gaben gibt, komm der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, Gast der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Ruh. KOMM, O DU GLÜCKSELIG LICHT, FÜLLE HERZ UND ANGESICHT, DRING BIS AUF DER SEELE GRUND. Ohne dein lebendig wehn, kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist wasche rein, Dürrem gieße Leben ein. Heile du wo Krankheit quält. Wärme du was kalt und hart. Löse was in sich erstarrt. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen, Halleluja.


Vortrag von Sr. Bernardis :

„HEILUNG UND BEFREIUNG DURCH DIE GNADE GOTTES.“


„DURCH DIE GNADE GOTTES BIN ICH WAS ICH BIN!"
In diesem Grundgedanke, erspüren Sie in sich selbst, in Ihrem Herzen diese Worte. Was bedeuten sie für mich? Wie fühle ich mich, wenn ich diesen Gedanken aus der Heiligen Schrift, aus dem ersten Korintherbrief ganz tief an mein Herz nehme? Durch die Gnade Gottes bin ich was ich bin.

ICH BIN! ICH BIN!


In einer kleinen Pause wollen wir inne halten, damit Sie diese Gedanken im Herzen wiederholen und sich selbst ganz still und ganz persönlich erfragen, was Sie durch die Gnade Gottes sind. Was brauche ich, um die Gnade Gottes in mir zu erspüren? Eine gute Antwort gibt uns der Heilige Paulus im 2.Tim. Da heißt es:„Denn ein AUFRICHTIGER GLAUBENSEIFER steht bei mir im guten Andenken. Aus diesem Grund ermahne ich dich! Entfache die lodernde Flamme, die Gnadengabe Gottes, die dir durch meine Handauflegung inne wohnt!"

Sie hören, die Gnade Gottes wohnt INNE! Sie wohnt in mir durch die Sakramente, in der heiligen Taufe, im Sakrament der Firmung, aber auch die Handauflegung ist bedeutsam. Die Gnade Gottes wohnt in mir durch das Gebet. Was brauche ich dazu, um sie zu erspüren? ICH BRAUCHE EINEN GLAUBENSEIFER. Sie wohnt durch das Gebet in mir. Somit spüre ich, wenn ich ein Gebetsleben führe, dass ich im Herzen wach werde.

DIE WACHSAMKEIT!


Wenn dann die Gnadengabe und unser Herz sich einander gefunden haben, dann wollen sie beieinander bleiben.

Es gibt Menschen, die viele Gaben haben, aber wie schade, dass sie wie schlafende damit umgehen. Es gibt Menschen die voller Dankbarkeit und voller Freude sehr wachsam mit ihren Gaben und Gnadengaben umgehen. Wollen wir uns heute zu den WACHSAMEN zählen! Schauen wir, dass unsere Gnadengabe wieder entfacht und zur lodernden Flamme wird. Damit Sie erspüren wie viele Gnadengaben es gibt und welche Möglichkeiten durch diese Gnadengaben Ihr Inneres erneuert, möchte ich Ihnen aus der Heiligen Schrift, aus dem Wort Gottes, vorwiegend aus dem Eph.-, Heb.- und Korintherbrief Gnadengaben schenken. Sie mit Ihnen durchgehen, damit Sie dann erspüren, welche Gaben Ihnen zu eigen sind und erkennen, die oder jene Gabe liegt in mir, vielleicht verschüttet, aber vielleicht auch entfacht und entzündet. Ich lade Sie ein, im Herzen zu spüren, welche Gabe mir offen ist. Welche Gabe wünsche ich mir? Welche Gabe möchte ich vertiefen, um sie zu festigen im Gebet? Diese Gabe soll heute zur lodernden Flamme werden und kein glimmender Docht mehr sein. Sie werden erkennen, dass diese Gnadengaben zur Heilung und Befreiung dienen. Sie liegen in vielfacher Weise in meinem Herzen.

Denken wir an die Gabe des VERTRAUENS, der FREUDE, des BETENS, der ANBETUNG und des SCHAUENS. Der EINHEIT, der GÜTE, der SELBSTLOSIGKEIT, der SANFTMUT, des MUTES, der TAPFERKEIT, der TÜCHTIGKEIT, die TREUE, die ECHTHEIT und die ERKENNTNIS. Die Gabe des RATES, der EHRFURCHT und der WÜRDE, der ANERKENNUNG und der BESONNENHEIT.
Die Gabe der ERLEUCHTUNG, damit die Augen Eurer Herzen erleuchtet sind.
Die Gabe der ANNAHME, der GLAUGESKRAFT- GLAUBENSEIFER, die KRAFT, STÄRKE, WISSENSCHAFT, FRÖMMIGKEIT, WAHRHAFTIGKEIT und REINHEIT.
Die Wurzel zu diesen Gaben ist die WEISHEIT, das bedeutet, die Dinge zu sehen wie sie sind.
Die Gabe des BITTENS, die uns im Alltag hilfreich zur Seite steht.
SEGNEN - SEGEN SPENDEN und die GASTFREUNDSCHAFT, TRÖSTEN, AUFRICHTUNG.
ZURECHTWEISUNG und ERMAHNUNG, das sind auch Gaben, die das Maß halten, mit mir und anderen. Die sich in die Lage des anderen versetzen und maßvoll damit umgehen kann.
FRIEDEN, FRIEDEN STIFTEN, VERSÖHNUNG, VERGEBUNG, VERZEIHEN, SÜHNE und LEIDENSBEREITSCHAFT, HEILUNG, BEFREIUNG, WUNDERKRÄFTE und PROPHETISCHE REDE. Die Gabe der UNTERSCHEIDUNG DER GEISTER, SPRACHENGABE und die AUSLEGUNG, die WEISUNG und LEITUNG.

Ich glaube, dass jetzt niemand mehr keine Gabe in sich findet!

Strebt nach den höheren Gnadengaben, nach der LIEBE, DENN DIE LIEBE BLEIBT!
Einige Gnadengaben will ich hervorheben, die der Liebe zugedacht und zugewendet sind.
Die schöne Gabe der FREUNDLICHKEIT, sie bewirkt die FREUDE und ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Sie wird der LIEBE zugeschrieben.
Die GEDULD ist die Liebe, die leiden kann und nicht gleich aufgibt.
Die DEMUT ist eine Weise der Liebe, die nicht prahlt, sich nicht hervorhebt, aber dennoch sofort bereit ist, wenn sie gebraucht wird.
Es gibt eine wunderbare Gabe, der ANSTAND und der TAKT, das ist die Liebe, die nicht eigenmächtig handelt, die nicht bestimmend handelt, sondern die feinfühlig und zart auf den anderen eingeht.
Die SELBSTLOSIGKEIT, sucht keine eigenen Vorteile, gönnt, und freut sich am Glück der anderen.
Die GELASSENHEIT ist die Liebe die nicht gereizt wird, die im Sturm, den Wellen und Wogen die Ruhe bewahrt.
Die Gabe der ARGLOSIGKEIT ist diese Zurückhaltung, die sich nicht freut am Unrecht der anderen, die auch nicht das Böse gleich anzieht, große Fehler anrechnet, sondern die immer noch in der Gabe der Weisheit erkennen lässt, was Recht und Unrecht ist.
Die AUFRICHTIGKEIT, sie bleibt wahr, übertreibt nicht und ist eine Gabe die frei macht.
Die Gabe der SCHÖNEN LIEBE sieht alles im Licht und ist der MUTTERGOTTES zugeschrieben, sie reagiert vornehmlich, lauter und besonnen, strahlend, leuchtend. Sie ist die Gabe, die alles Christus übergibt und dann daraus lebt und danach handelt. Sie ist aber auch die Gabe die im Herzen erwägt. Diese Gabe ist das Vorbild in der Mutter Gottes. Diese Liebesgaben sind die Gaben die bleiben.
Streben wir nach diesen hohen Gaben. Geben wir uns in diesen Gnadengaben mehr und mehr im Alltag hin. Erspüren wir mehr und mehr, wo wir mit unseren Gaben wirken können. Dann spüren wir, was es bedeutet, wenn es heißt: „Durch die Gnade Gottes bin ich was ich bin.“ Lernen wir dort, wo wir im Alltag stehen, begabter mit unseren Gaben, die ja jeder hat, umzugehen. Sie wohnen uns inne!

ICH FANGE AN, MEINE GNADENGABE IN MIR ZU ENTDECKEN, sie als Wunsch und Sehnsucht in mir aufleuchten zu lassen, damit der glimmende Docht zur lodernden Flamme wird, in mir brennt und damit ich glaube, dass ich und andere, VIEL HEILUNG UND BEFREIUNG erfahre!“

Im Gebet und im Rosenkranz der Erlöserliebe (Sr. Bernardis-Rosenkranz) herzlich verbunden, wünsche ich Euch und Euren Lieben, gesegnete, frohe Pfingsten.

Eure dankbare Rosemarie

Sr. Bernardis ~ „Wir lieben weiter!"